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Business Intelligence > MS SQL Server > Top 10-Fähigkeiten MS SQL Server - Top 10
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Entdecken Sie auf dieser Seite die 30 wichtigsten Neuerungen und Verbesserungen
in Microsoft SQL Server 2005.
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Top 30 Features von SQL Server 2005
Top 10 Features für Datenbankadministratoren
- Datenbankspiegelung:
Die Protokollversandmöglichkeiten werden durch die neue Datenbankspiegelungslösung
erweitert. Sie können Datenbankspiegelung einsetzen, um die Verfügbarkeit
Ihrer SQL Server-Systeme zu erhöhen, indem Sie ein automatisches Failover
auf einen Standby-Server einrichten.
- Onlinewiederherstellung:
Mit SQL Server 2005 können Datenbankadministratoren im laufenden Betrieb
einer SQL Server-Instanz eine Wiederherstellungsoperation durchführen.
Online-Wiederherstellung verbessert die Verfügbarkeit von SQL Server,
da nur auf diejenigen Daten, die wiederhergestellt werden, nicht zugegriffen
werden kann. Der Rest der Datenbank bleibt online und verfügbar.
- Onlineindizierung:
Die Onlineindexoption ermöglicht das gleichzeitige Ändern (Aktualisieren,
Löschen und Einfügen) der zugrunde liegenden Tabelle oder der gruppierten
Indexdaten und aller zugehörigen Indizes während der Ausführung
des Index-DDL-Vorgangs (Data Definition Language). So können Sie zum
Beispiel, während ein gruppierter Index neu aufgebaut wird, weiter Veränderungen
an den zu Grunde liegenden Daten vornehmen und Abfragen über diese Daten
durchführen.
- Schnelle Wiederherstellung:
Eine neue schnellere Wiederherstellungsoption erhöht die Verfügbarkeit
Ihrer SQL Server-Datenbanken. Administratoren können sich mit einer Datenbank,
die gerade wiederhergestellt wird, verbinden, sobald ein Rollforward des Transaktionsprotokolls
ausgeführt wurde.
- Sicherheitserweiterungen:
SQL Server 2005 enthält zahlreiche Sicherheitsverbesserungen wie Datenbankverschlüsselung,
sichere Standardeinstellungen, Durchsetzung von Passwortrichtlinien, feingranulare
Kontrolle von Berechtigungen und ein verbessertes Sicherheitsmodell.
- SQL Server Management Studio:
Mit SQL Server 2005 wird SQL Server Management Studio eingeführt, eine
neue integrierte Suite von Verwaltungstools. Diese Toolsammlung wird neue
Features für Entwicklung, Bereitstellung und Fehlerbehebung von SQL Server-Datenbanken
sowie Verbesserungen bereits bestehender Funktionalität enthalten.
- Dedizierte Administratorverbindung:
Mit SQL Server wird eine dedizierte Verbindung eingeführt, die Administratoren
nutzen können, um auf einen laufenden Server zuzugreifen, selbst wenn
dieser gesperrt oder aus anderen Gründen nicht verfügbar ist. Auf
diese Weise können Administratoren Probleme auf dem Server beheben, indem
sie Diagnosefunktionen oder Transact-SQL-Anweisungen ausführen.
- Snapshot-Isolation:
Auf der Datenbankebene wird eine neue Snapshot-Isolation (SI)-Ebene zur Verfügung
gestellt. SI ermöglicht Benutzern mithilfe einer konsistenten Datenbanksicht
den Zugriff auf die letzte Zeile, für die ein Commit ausgeführt
wurde. Durch dieses Feature wird eine größere Skalierbarkeit erreicht.
- Datenpartitionierung:
Die Datenpartitionierung wird um native Tabellen- und Indexpartitionierung
erweitert. Damit wird eine effiziente Verwaltung von großen Tabellen
und Indizes ermöglicht.
- Verbesserte Replikation:
Für verteilte Datenbanken bietet SQL Server 2005 die Replikation umfassender
Schema-Änderungen (DDL), erweiterte Monitoringfähigkeiten, integrierte
Replikation von Oracle nach SQL Server, Mergereplikation über HTTPS und
bedeutende Verbesserungen der Skalierbarkeit und Performanz von Mergereplikation.
Dank der neuen Möglichkeit der transaktionalen Peer-to-Peer-Replikation
wird darüber hinaus eine bessere Unterstützung für Daten-Scaleout
mittels Replikation geboten.
Top 10 Features für Entwickler
- .NET Framework-Integration:
Mit der Einführung von SQL Server 2005 können Entwickler Datenbankobjekte
mit ihren vertrauten Sprachen wie Microsoft Visual C# .NET und Microsoft Visual
Basic .NET erzeugen. Darüber hinaus können Entwickler zwei neue
Objekte erzeugen: benutzerdefinierte Typen und Aggregate.
- XML-Technologien:
Die Extensible Markup Language (XML) ist ein wichtiger Standard für die
Verbreitung von Daten über lokale Netzwerke und das Internet. SQL Server
2005 bietet native Unterstützung für Speicherung und Abfrage von
XML-Dokumenten.
- ADO.NET 2.0:
Von neuer Unterstützung für SQL-Typen bis zu MARS (Multiple Active
Result Sets) entwickelt ADO.NET in SQL Server 2005 den Zugriff und die Bearbeitung
von Datasets weiter. Dadurch wird die Skalierbarkeit und Flexibilität
erhöht.
- Sicherheitserweiterungen:
Das neue Sicherheitsmodell von SQL Server 2005 verfolgt eine Trennung von
Benutzern und Objekten und ermöglicht eine bessere Kontrolle über
den Datenzugriff. Darüber hinaus werden alle Systemtabellen als Ansichten
implementiert, sodass eine größere Kontrolle über Datenbank-Systemobjekte
möglich wird.
- Transact-SQL-Erweiterungen:
SQL Server 2005 stellt neue Sprachfeatures für die Entwicklung skalierbarer
Datenbankapplikationen zur Verfügung. Diese Erweiterung umfassen Fehlerbehandlung,
rekursive Abfragen, die relationalen Operatoren PIVOT, APPLY, ROW_NUMBERS
und andere Tabellenwertfunktionen und vieles mehr.
- SQL Service Broker:
Mit dem SQL Service Broker steht ein verteiltes, asynchrones Anwendungsframework
für große Branchenanwendungen zur Verfügung.
- Notification Services:
Mithilfe von Notification Services können Unternehmen komplexe Benachrichtigungsanwendungen
erstellen, die personalisierte, zeitnahe Informationen wie Aktienkurse, Nachrichtenabonnements,
Benachrichtigungen über Paketsendungen oder Flugticketpreise auf jedes
beliebige Gerät ausliefern. In SQL Server 2005 ist Notification Services
noch enger mit Technologien wie Analysis Services und SQL Server Management
Studio integriert.
- Webdienste:
Mit SQL Server 2005 können Entwickler XML-Webdienste in der Datenbankebene
entwickeln und SQL Server somit zu einem HTTP-Listener machen. Dadurch erhalten
Anwendungen, die um Webdienste zentralisiert sind, einen neuen Typ von Datenzugriffsfunktion.
- Reporting Services:
Reporting Services wird in SQL Server 2005 Berichtskomponenten enthalten,
die mit Visual Studio 2005 ausgeliefert werden. Integrierte Berichtskomponenten
werden die Möglichkeiten der Berichterstellung für Geschäftsanwendungen
verbessern.
- Erweiterungen für die Volltextsuche:
SQL Server 2005 bietet Unterstützung für komplexe Volltextsucheanwendungen.
Die Katalogisierungsfunktionen wurden erweitert, um größere Flexibilität
für die katalogisierten Elemente zu bieten. Die Abfrageleistung und Skalierbarkeit
wurden bedeutend verbessert und neue Verwaltungstools ermöglichen einen
besseren Einblick in die Volltextimplementierung.
Top 10 Business-Intelligence-Features
- Analysis Services:
Mit SQL Server 2005 tritt Analysis Services in das Reich der Echtzeit-Analyse
ein. Mit Verbesserungen wie Erweiterungen der Skalierbarkeit oder tiefer Integration
mit Microsoft Office hilft SQL Server 2005 Ihnen dabei, Business Intelligence
auf alle Bereiche Ihres Geschäfts auszuweiten.
- Data Transformation Services (DTS):
Bei DTS handelt es sich um eine Menge von grafischen Tools und programmierbaren
Objekten, die man dazu verwenden kann, Daten aus disparaten Quellen zu extrahieren,
transformieren und laden (ETL) und in ein einzelnes oder mehrere Ziele zu
verschieben. DTS wurde in SQL Server 2005 vollständig neu konzipiert,
sodass jetzt eine umfassende ETL-Plattform zur Verfügung steht.
- Datamining:
Es werden vier neue Dataminingalgorithmen eingeführt sowie verbesserte
Tools und Assistenten, die das Datamining für Unternehmen jeder Größe
leichter machen.
- Reporting Services:
Reporting Services führt in SQL Server 2005 Self-Service, Ad-hoc-Berichterstellung
durch Endbenutzer, verbesserte Berichterstellung für OLAP (Online Analytical
Processing)-Umgebungen und eine erhöhte Skalierung ein, womit komplexe
und leicht zu wartende Enterprise-Reporting-Umgebungen ermöglicht werden.
- Failover-Clusterunterstützung:
Die Verfügbarkeit von Analysis Services wird verbessert durch Failover-Clusterunterstützung,
erweiterte Unterstützung für mehrere Instanzen und Unterstützung
für die Sicherung und Wiederherstellung von Analysis Services-Objekten
und -Daten.
- KPI (Key Performance Indicators):
Mithilfe von KPIs können Unternehmen grafische, anpassbare Geschäftsmetriken
definieren, um zentrale Unternehmensbenchmarks zur erstellen und auszuwerten.
- Skalierbarkeit und Leistung:
Leistungsmerkmale wie parallele Verarbeitung von Partitionen, Erzeugung von
ROLAP (Remote Relational Online Analytical Processing)- oder HOLAP (Hybrid
Online Analytical Processing)-Partitionen, verteilte partitionierte Cubes,
persistente Berechnungen und proaktives Caching bringen eine bedeutsame Verbesserung
der Skalierbarkeit und Leistung von Analysis Services in SQL Server 2005.
- Ein-Klick-Cube:
Wenn Sie einen Cube in einem Datawarehouseprojekt erstellen, bietet Ihnen
der Cube-Assistent die Option, Ein-Klick-Cube-Entdeckung und -Vorschläge
zu aktivieren. Mit dieser Option werden die Beziehungen in einer Datenquellenansicht
untersucht und Vorschläge für Faktentabellen, Dimensionstabellen
und Measures unterbreitet.
- Proaktives Caching:
Das proaktive Caching verbindet die Leistungsfähigkeit von MOLAP-Klassenabfragen
mit Echtzeit-Datenanalyse und macht das Einrichten eines OLAP-Stores überflüssig.
Der proaktive Cache synchronisiert und unterhält eine aktualisierte Kopie
von Daten, die spezielle für Hochgeschwindigkeitsabfragen und für
die Isolierung von Endbenutzern organisiert wurden. Die Struktur des Caches
wird automatisch von der Struktur des Universal Data Model (UDM) abgeleitet
und kann so abgestimmt werden, dass Performanz und Latenz der Daten ausgeglichen
sind.
- Integration mit Microsoft Office System:
Berichte, die vom Report Server von Reporting Services bereitgestellt werden,
können im Kontext eines Microsoft SharePoint Portal Server und Microsoft
Office System-Anwendungen wie Microsoft Word und Microsoft Excel laufen. Sie
können Funktionen von SharePoint verwenden, um Berichte zu abonnieren,
neue Versionen von Berichten zu erstellen und Berichte zu verteilen. Darüber
hinaus können Sie Berichte in Word und Excel öffnen und diese in
der HTML-Version anzeigen.
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