Nachher ist es immer sehr schwer herauszufinden, ob Technologien so begeistert eingesetzt werden, weil man auf ihre Erfindung oder Umsetzung lange gewartet hat, oder ob erst die Erfindung und Umsetzung zu einem Einsatz führt, der dann bei erfolgreicher Anwendung zu einer Situation führt, in der man sich eine andere Welt ohne diese Erfindung gar nicht vorstellen kann. Tatsache ist, dass bei steigender Wichtigkeit von Datenbanken auch das Interesse zunahm, mehr Informationen als nur kurze Begriffe oder Zahlen direkt in der Datenbank zu speichern. Mindestens eine Produktbeschreibung umfasst so viele Wörter, dass man vielleicht schon von einem Text sprechen konnte. Als dann auch Redaktionssysteme datenbankgestützt das Laufen lernten, war es zur kompletten Übernahme von Textdateien in Datenbanken nicht weit. Dies wurde zusätzlich begleitet von der Erwartung, dass die Texte nun nicht nur besser gesichert waren, sondern dass man sogar die Möglichkeit haben müsste, in diesen Texten zu suchen, als würde man wie sonst in Datensätzen suchen. Kurz gesagt, mit der Integration von Texten in Datenbanken war der Weg zur Anwendung von XML nicht weit, da XML in seiner Einfachkeit und Klarheit für nahezu jedes Problem oder jeden Anspruch eine passende Lösung bot – entweder durch zusätzliche Technologien oder aus sich selbst heraus.
Mit XML (extensible markup language) wurde einer Techologie der Weg bereitet, welche es ermöglich, auf einfache Weise sowohl strukturierte Dokumente zu erstellen als auch diesen Dokumenten ein weiteres Dokument zur Verfügung zu stellen, dass die Struktur von Inhalten im XML-Dokument beschrieb. Über den Prozess der Validierung lassen sich damit also Dokumente in einer vorgegebenen Struktur erstellen, welche einfache Inhalte wie Produktinformationen, Beschreibungen, Ergebnislisten oder Messdaten, aber auch solche kompexen Inhalte wie eine Bilanz, Bestellungen oder Handbücher enthalten. Innerhalb von Organisationen lassen sich so Dokumente sehr einfach zwischen beliebigen Schnittstellen austauschen und wieder in anderen Prozesse einbinden. Natürlich besteht auch keine Schwierigkeit, die Dokumente für Prozesse und Transaktionen außerhalb der Unternehmensgrenzen zu verwenden, womit XML eine sehr einfache und leistungsstarke Möglichkeit bietet, Schnittstellen zwischen beliebigen Organisationen zu schaffen und Daten in einem wohlstrukturierten Format auszutauschen und weiter zu verarbeiten.
Folgende Architektur ist dabei immer von Bedeutung:
Im Rahmen der Software-Entwicklung orientieren wir uns an den klassischen Sofware-Engeneering-Phasen und informieren den Kunden regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand. Dies gewährleistet ein schnelles und interaktives Arbeiten und erlaubt auch die Berücksichtigung von Erweiterungen oder Änderungen, wie sie bisher noch nicht im Projekt angesiedelt waren. Damit erhöht sich die Passgenauigkeit der Software und ihre gute Übernahme in die bisherige Software-Landschaft des Kunden.
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