Der MS SQL Server bietet mit Transact SQL eine umfassende prozedurale Programmiersprache, mit der die gesamte Anwendungslogik, welche sich ausschließlich mit den DB-Zugriffen und Datenverarbeitung beschäftigen, innerhalb der DB verbleibt. Dies eröffnet die Möglichkeit, alle DB-nahen Anwendungen mit Transact SQL innerhalb der Datenbank zu belassen und von außen mit beliebigen anderen Konzepten auf die DB und ihre Prozeduren zuzugreifen. An Programmierkonzepten stellt Transact SQL damit eine Vielzahl von wünschenswerten und nützlichen Eigenschaften zur Verfügung, die für eine Verwendung in einem DBMS von Bedeutung sind und die Software-Entwicklung und Datenbank-Design angenehm miteinander kooperieren lassen. Zu diesen Konzepten zählen Trigger- und Ausnahme-Programmierung, Cursor-Behandlung oder die Benutzung von Collections.
Je umfassender eine Datenbank wird, desto umfassender wird meistens auch die Entwicklung von Software, welche in Form einer externen Sicht einen Zugriff auf die Daten bietet. Handelt es sich dabei nur um allgemeine Zugriffe, einfache Abfragen oder Speicherungen von wenigen Benutzern, so ist die Abarbeitung und Steuerung der DB-Zugriffe in der Anwendungslogik innerhalb der externen Sicht kein Problem. Sobald allerdings ein komplexes Transaktionssystem geschaffen wird, mit dem ständig mehrere Benutzer gleichzeitig arbeiten und zusätzlich an großen Datenbeständen Änderungen vornehmen oder Abfragen ausführen lassen, steigt die Bedeutugn einer (prozeduralen) Programmiersprache, die innerhalb der Datenbank eingebettet ist und dort datennah ausgeführt wird. Nur so können alle die Daten betreffenden Operationen direkt von der Datenbank selbst verwaltet werden. Dies erlaubt den Einsatz von ganz anderen Transaktionsmechanismen und bietet umfassende Fehlerbehandlungen, wie sie von außen nur relativ umständlich eingerichtet werden können. Besonderes interessant ist neben der Transaktionssteuerung und -verarbeitung auch die Fehler- und Ausnahmebehandlung, die so über die Konzepte des Triggers oder einer allgemeinen Routine zur Ausnahmebehandlung eine bessere, leistungsfähigere und sicherere Anwendungsentwicklung gewährleistet.
Im Rahmen der Software-Entwicklung orientieren wir uns an den klassischen Sofware-Engeneering-Phasen und informieren den Kunden regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand. Dies gewährleistet ein schnelles und interaktives Arbeiten und erlaubt auch die Berücksichtigung von Erweiterungen oder Änderungen, wie sie bisher noch nicht im Projekt angesiedelt waren. Damit erhöht sich die Passgenauigkeit der Software und ihre gute Übernahme in die bisherige Software-Landschaft des Kunden.
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